Klimaschutzkonzept der Hochschule Hannover: Anspruch an Exzellenz und Nachhaltigkeit mit Leben füllen

  Laufzeit

Konzepterstellung bis Ende 2018

  Projektbeschreibung

Die Hochschule Hannover erarbeitet derzeit ein integriertes Klimaschutzkonzept, um konkrete Einsparpotenziale für Treibhausgase und Energie zu ermitteln und um unter Beteiligung aller Akteure Maßnahmen für mehr Klimaschutz zu entwickeln.
Klimaschutz sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zählen heute zu den zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft, der sich Bildungs- und Wissenschaftsinstitutionen in doppelter Hinsicht stellen sollten. Zum einen können sie wie viele andere große Arbeitgeber und Institutionen ihren eigenen CO2-Fußabdruck hinterfragen und Maßnahmen entwickeln, um diesen langfristig zu senken. Zum anderen sind sie im besonderen Maße dazu aufgefordert, transformatorische Impulse für eine gesellschaftliche Veränderung zu entwickeln. Als Orte an denen Wissen, Innovationen und Lösungen bereitgestellt und entwickelt werden, gehören sie zu den wichtigsten Triebkräften des Wandels, um die dafür benötigten Dynamiken und Veränderungen anzustoßen. Auch die Hochschule Hannover hat in ihrem Leitbild manifestiert, ihren Bildungsauftrag mit dem Anspruch von Exzellenz und Nachhaltigkeit zu erfüllen.

Unter der Federführung des Instituts für Energie und Klimaschutz (IEK) der Fakultät Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik erarbeitet die Hochschule Hannover daher ein integriertes Klimaschutzkonzept. Zielsetzung ist es, bereits laufende Aktivitäten zu identifizieren, Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen zu bilanzieren, Einsparpotenziale zu heben sowie darauf aufbauend Maßnahmen gemeinschaftlich zu entwickeln. Die Erstellung des Konzepts wird finanziell von der Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützt. Die Moderation des Prozesses liegt bei dem Hamelner Büro target GmbH; die Analyse der Energieverbräuche der Gebäude bei dem Ingenieurbüro die EnergieIngenieure und verspricht spannende Einsichten, die in der zweiten Jahreshälfte vorgelegt werden. Insgesamt konzentriert sich das Klimaschutzkonzept auf folgende fünf Handlungsfelder:
• Gebäude und Infrastruktur
• Campusmanagement
• Studierende
• Forschung und Lehre
• Kooperationen.

Der Prozess der Konzepterstellung läuft bis Ende des Jahres 2018 und umfasst verschiedene Bausteine (siehe Abbildung). Vorgesehen ist dabei auch die Beteiligung unterschiedlicher Akteure der Hochschule. Neben internen Gesprächen und Interviews sollen gezielt Mitarbeiterschaft der Verwaltung, Studierende, Lehrende und relevante Personen aller Institute und Fakultäten zu thematischen Workshops eingeladen werden, um über Möglichkeiten und Ansätze zu diskutieren. Folgende Termine wurden dafür festgelegt:

18. Juni 2018 14:00 – 16:30 Uhr
Workshop Energieeffizienz der Gebäudeinfrastruktur
3. September 2018 14:00 – 16:00 Uhr
Workshop Klimaschutz und Campusmanagement
24. September 2018 14:00 – 16:00 Uhr
Workshop Klimaschutz und Kooperationen
15. Oktober 2018 14:00 – 16:00 Uhr
Workshop Klimaschutz in Forschung und Lehre
22. Oktober 2018 14:00 – 16:00 Uhr
Workshop Klimaschutz für und mit Studierenden

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an:
Sven Frederic Andres
Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik
Institut für Energie und Klimaschutz
Telefon: 0511 9296-1400
E-Mail: sven-frederic.andres@hs-hannover.de

  Projektverantwortlicher

Sven Frederic Andres

  Drittmittelgeber

 

 Kooperations- und Verbundpartner